Sofortmaßnahmen

Richtig reagieren in brenzligen Situationen

Es gibt eine eiserne Sofortmaßnahme, die jedermann erfüllen kann und die sich jeder beherzigen sollte: Schweigen, schweigen und schweigen! Die trickreichen Ermittlungsbeamten wittern natürlich, dass der betroffene Bürger in der Situation einer Festnahme, einer Durchsuchung, alleine nur eines Besuchs von Polizeibeamten extrem unter Stress gerät. Sie nützen dieses Stressmoment durch geschickte Kommunikation aus und präsentieren sich als bürgerfreundliche Helfer. Allein: Das Gegenteil ist der Fall! Es gibt bei Ermittlungsbeamten die Formel, dass eine Klärung entweder innerhalb von 24 Stunden herbeigeführt wird (und zwar durch Geständnis) oder aber langwierige Ermittlungen erforderlich sind. Das nützen die Polizeibeamten regelmäßig und nachhaltig aus, indem sie das schmale Zeitfenster vor Mandatierung des Strafverteidigers für Gespräche und Vernehmungen verwenden. Auch bei hartnäckigem Insistieren muss der Betroffene daher dabei bleiben, dass er zur Sache gar nichts sagt. Insbesondere und auch dann nicht, wenn Repressionen angedroht werden! Beliebt bei Polizeibeamten ist in diesem Kontext die Aussage, dass man doch eigentlich für diese Sache gar keinen Anwalt braucht, weil der betroffene Bürger unschuldig ist. Die Anwälte machen alles nur komplizierter und kosten viel Geld, so die weiteren Ausführungen der Polizeibeamten. Wenn das nicht fruchtet, kommt ein anderer („böser“) Polizeibeamter, der eine Festnahme in Aussicht stellt oder eine Durchsuchung beim Arbeitgeber oder eine Befragung von Nachbarn, was auch immer ihm einfällt. Spätestens dann knickt der nicht beratene betroffene Bürger ein und legt ein Geständnis ab. Dieses Geständnis ist der erste Schritt zur Verurteilung! Daher ist es in derartigen Situationen zwingend erforderlich, sofort anwaltlichen Beistand zu verständigen. Entweder Sie rufen hier bei Rechtsanwalt Lang an (0172 – 86 200 52) oder aber Sie lassen sich von dem Polizeibeamten die Telefonnummer des anwaltlichen Notdienstes geben. Die Polizeibeamten sind verpflichtet, Ihnen diese Nummer mitzuteilen. Und wenn Sie selbst dann niemanden erreichen, bleiben Sie dabei: Schweigen, schweigen, schweigen!