Unterhalt

Höchste Sorgfalt ist dem Unterhaltsrecht, sowohl im Trennungsunterhalt als auch im Scheidungsfolgeunterhalt beizumessen, da es hierbei um die Verteilung der Einkünfte der Parteien unter den Parteien geht. Auch hier gibt es zahllose Gestaltungsmöglichkeiten. Die Rechtsprechung im Unterhaltsrecht ist facettenreich und ausgeprägt wie in keinem anderen Ausgleichssystem. Die Schwierigkeit besteht in der Regel darin, dass bei gleichen Einkünften höhere Ausgaben vorliegen (doppelte Haushaltsführung; Scheidungskosten). Das Gesetz gibt den Parteien hier sehr viele und sehr umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten zur Hand. Ziel dieser Gestaltungsmöglichkeiten ist es, jeder Partei, ungeachtet der wirtschaftlichen Erschwernisse für die Gegenwart und für die Zukunft eine wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen, welche sich möglichst nah an den ehelichen Verhältnissen orientiert.

In keinem anderen Ausgleichssystem wird der Begriff der „Gerechtigkeit“ so zügig in Anspruch genommen, wie im Unterhalt, wo jeder sofort sieht, was er am Monatsende noch übrig hat. Eines sollte jedoch vorab bedacht werden: Die wenigsten Parteien gewinnen im Unterhaltsrecht alles. Gegenzüglich verlieren auch die wenigsten Parteien im Unterhaltsrecht alles. Die wirtschaftliche Wahrheit liegt in der Regel zwischen den Maximalpositionen. Gerade im Unterhaltsrecht ist es daher von hoher Bedeutung, nicht mit Maximalpositionen das Gericht anzurufen, sondern über die Anwälte eine allverträgliche und konstruktive Lösung zu erarbeiten. Das Netzwerk von Rechtsanwalt Christoph Lang ermöglicht dies.